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Bilder aus dem Kruger Nationalpark

    Unser Bildwettbewerb " Lufthansa Kreativ - Alles jenseits der 90 Grad und anderen Datanbankkonformen Perspektiven " hat begonnen. Hier könnt ihr eure Bilder einsenden.

    • Bilder aus dem Kruger Nationalpark

      Hallo,

      wie angekündigt zeige ich euch ein paar Bilder aus dem Kruger Nationalpark. Am 26.12. ging es von Johannesburg aus mit dem Auto zum Park. Der Park liegt im Nordosten von Südafrika und hat eine Nord-Süd Ausdehnung von etwa 350 km und eine durchschnittliche Ost-West Ausdehnung von ca. 55 km. Im Osten bildet die Parkgrenze gleichzeitig die Landesgrenze zu Mosambik, im Norden die Grenze zu Simbabwe. Die Fahrt zum Park dauert von Johannesburg aus etwa 5 Stunden und führte uns zum Numbi Gate, wo wir in den Park fuhren. Da wir voher angemeldet waren und ein Guide dabei war klappte dies alles reibungslos. Insgesamt standen uns 2 Tage zur Verfügung. Am Ersten, dem 26.12., fuhren wir mit dem Tourvan unseres Guides durch den Park, am Zweiten Tag hatten wir eine Tour mit einem lokalen Ranger und dessen Jeep gebucht.
      Während dieser Zeit fuhren wir im Süden in der Gegend um Skukuza, dem Hauptcamp im Park, umher. Das "Ziel" wenn man in den Krugerpark fährt ist natürlich die "Big-Five" also Elefant, Büffel, Löwe, Leopard und Nashorn zu sehen, was wir auch geschafft haben.
      Als Objektiv diente mir mein 70-300 L, was von der Brennweite in den meisten Situationen auch gut gereicht hat.
      Ich fange mal mit den Bildern an:
      Das erste Tier war wir sahen war ein Mistkäfer, der sich von den Hinterlassenschaften der größeren Tiere ernährt.


      Am Straßenrand stand ein weiblicher Großer Kudu: Diese Große Antilope ist das Wappentier der Südafrikanischen Nationalparks und damit auch des Krugerparks.


      In der regenreichen Zeit haben alle Tiere Nachwuchs bekommen, so auch die Warzenschweine:


      Die Impalas sind das mit Abstand häufigste Tier im Park, mit weit über 100.000 Exemplaren. Damit sind sie nicht nur meist das Erste und Letzte Tier welches man sieht wenn man den Park betritt bzw. verlässt, sondern auch die hauptsächliche Beute der großen Raubkatzen.


      Für mich ein Highlight war die Nashornsichtung am ersten Tag. Zum Glück konnte der Bestand auf ca. 10.000 Tiere stabilisiert werden, nachdem Wilderer diesem schönen Tier wegen des Horns zugesetzt haben. Auch heute noch werden Nashörner leider gewildert, vor allem aus dem Nachbarland Mosambik kommen Wilderer unter anderem mit Hubschraubern. Die Tiere im Südwesten sind aber in relativer Sicherheit, da dieses Gebiet leichter zu überwachen ist.




      Hier kann man gut erkennen das es sich um ein Breitmaulnashorn handelt, welches häufiger anzutreffen ist als das kleinere und agressivere Spitzmaulnashorn. Es war wirklich ein tolles Erlebnis diese Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen.


      Es gibt viele Wasserstellen im Park an denen man dann oft Wasserböcke sieht.


      Der zweite Vertreter der Big-Five stand am Straßenrand und kreuzte diese wenig später vor uns. Elefanten sieht man sehr oft im Park, hier ist es ein einzelner Bulle.




      2 junge Hyänen lagen auf der Straße um sich aufzuwärmen.




      Ein Elefantenbulle in der typischen Vegetation des südlichen Krugerparks. Durch die Regenzeit war alles sehr grün.




      Noch eine Elefant, hier beim "waschen":




      An einer Wasserstelle geleitete eine Nilpferdkuh ihr Junges ins Wasser




      2 weitere Nilpferede trugen am selben Ort ihre persönlichen Differenzen aus:




      Achtung! Elefant voraus:



      Eine Herde von ca. 15 Tieren kreuzte die Straße vor uns. Hier kommen gerade 2 aus dem Busch hervor:


      Eine ausgewachsene Hyäne am Straßenrand:


      Auch Zebras sieht man natürlich oft:


      Eine weitere Elefantenherde kreuzte die Straße. Teilweise waren die Tiere so nah, dass die untere Grenze von 70mm an meinem Objektiv zu viel war. Dann heißt es Kamera runter und genießen!


      Das dritte Tier der Big Five waren die Löwen. Tagsüber entspannen sie sich meistens irgendwo im Park, so dass es irgendwann schwierig wird welche zu sehen. Wir haben leider nur welche aus größere Distanz gesehen. Aber immerhin setzte dieser Löwe kurz nach diesem Foto zu Brüllrufen an, was tagsüber nicht so oft vorkommt.


      Tier 4 der Big-Five waren die Büffel, die wir an den Ufern des Sabie Rivers oft gesehen haben


      Ein Kudu-Bock beim fressen:


      Noch mehr Büffel entspannten auf den Sandbänken des Sabie Rivers:


      Zu den bekanntesten Tieren in Afrika zählen natürlich auch die Giraffen die wir vor allem am zweiten Tag einige Male gesehen haben.









      Auch wenn es größtenteils bewölkt war wurde es sehr warm, so dass es viele Tiere zum Fluss führte. Vor allem Elefanten kamen Herdenweise um ihren Durst zu stillen. Dies war einer der beeindruckensten Momente im Kruger Park


      Dieser Löwe bewachte einen gerissenen Büffel. Auf den Bäumen waren natürlich auch schon einige Geier anwesened. Spätestens jetzt sollte jedem klar werden, dass es eben kein Zoo ist, sondern (fast) reine Natur. Wenn man ganz viel Glück mitbringt kann man mitunter auch persönlich Zeuge einer Jagd der Großkatzen werden. Hierzu empfehle ich diesen Youtubekanal mit teilweise spektakulären Sichtungen: Kruger Sightings


      Eine weitere Elefantenherde am Flussufer mit ein paar Impalas dazwischen


      Fehlt nur noch Tier 5 der Big-Five: der Leopard. Es ist nicht gerade einfach einen zu sehen, da er vor allem nachtaktiv ist. Tagsüber liegt er oft in den Bäumen und schläft. Wir waren schon bei der Ausfahrt aus dem Park als unser Guide in einem entfernten Baum einen erspähen konnte. Zu diesem Zeitpunkt lag er einfach nur auf dem Hauptast, ich frage mich immer noch wie er ihn gesehen hat. Nach einiger Zeit bewegte sich der Leopard sogar, so dass man ihn leichter sehen konnte. Das Bild ist dann auch mit vollen 300mm und ordentlich Crop bei der Bearbeitung entstanden, aber immerhin haben wir einen Leoparden gesehen!




      Das war es nun mit den Bildern aus dem Kruger Park. Es war ein einmaliges Erlebnis und ich bin immernoch beeindruckt wenn ich daran zurückdenke.



      Bis dann,


      Lars
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