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13.-18.08.2016 - Island

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    Unser Bildwettbewerb geht in die Dezember Runde. Lina hat sich das Thema "Euer Lieblingsbild 2017" gewünscht Hier könnt ihr eure Bilder einsenden.

    • 13.-18.08.2016 - Island

      Moin! Im August ging es mit Fabian Lührs und unseren besseren Hälften nach Island. Germania hatte günstige Flüge direkt ab Bremen und so wurde der eigentliche Plan nach LIS zu fliegen verschoben, da die Flüge teurer waren als die nach Island. Die Wochen vor unserem Aufenthalt waren auch immer pro Tag zwischen 4 und 6 Stunden Sonne. Das lies hoffen, dass wir davon auch ein bisschen in unseren 4 Tagen ab bekommen.


      Los ging es am 13.08., geplanter Abflug 22h. Wir rollten auch sehr pünktlich mit unserer B737-700 D-AGEN los. Leider blieben wir nach 50 Metern wieder stehen. Ein Lämpchen im Cockpit blinkt meinte der Pilot, also wieder zurück zu einer Parkposition. Triebwerksklappen auf, Mechaniker ran. Eine Stunde im gefühlt 35 Grad warmen Flieger ging es dann um kurz nach 23h endlich los. Nach einem ruhigen Flug mit gewohnt super Germania Service sind wir dann gegen 00:15h Ortszeit in Keflavik gelandet. Das Terminal war zu der Zeit komplett überfüllt, man kam kaum durch die Menschenmassen Richtung Gepäckausgabe. Dort mussten wir dann sehr lange auf unser Gepäck warten. Als wir dieses endlich hatten wollten wir nur noch schnell ins Hotel. Leider war der Autovermieter Sixt nicht im Ankunftsbereich bei den anderen üblichen Verdächtigen, auch nichts ausgeschildert. Die Info sagte uns dann, dass es am anderen Ende vom Terminal liegt, ein Shuttlebus würde fahren. Als wir die Haltestelle dessen gefunden haben hieß es erneut warten. Nach 30 Minuten und immer noch kein Bus haben wir uns entschieden durch den strömenden Regen zu Fuß zu gehen. Und gegen 2h hatten wir dann auch endlich den Mietwagen- was für eine Odysee.


      Am ersten Tag ging es dann erstmal die Insel erkunden. Unser „Hotel“ hatten wir in Keflavik auf einem bis 2006 von der USA genutzen Stützpunkt. Das Hotel war eine umgebaute Kaserne, kein Personal (Self Checkin), kein Fernseher, kein Schrank. Naja für 96€ pro Nacht für’s DZ kann man ja auch nicht mehr erwarten  (Zumindest nicht auf Island). Nun aber zu den Bildern:


      Der Hinflug durch die Nacht:



      Unser Mietwagen mit dem „Hotel“ im Hintergrund:



      Bevor es los ging mal schauen, ob was Nettes auf den Abstellflächen in KEF steht, und diese da, die brandneue Belavia auf dem Auslieferungsflug:



      Unser ersten Ziel, die geothermale Area Seltún:



      Dann ging es über unwirkliche Landschaften weiter Richtung norden:



      Ziel war der Geysir Strokkur, der ca. alle 5 bis 8 Minten bis zu 35 Meter hoch ausbricht. Ein tolles Naturschauspiel!



      15 Minuten weiter ist auch der riesiege Gullfoss Wasserfall:



      Auf dem Rückweg dann noch ein kurzer Stop im Pingvellir Nationalpark. Unter Island driften die eurasische und die nordamerikanische Kontinentalplatten. Es gibt einige Schluchten die mehr oder weniger zwischen den Platten entstanden sind:



      Am 2. Tag Stand dann eine Tour richtung Südosten an, zum 65 Meter hohen Seljalandsfoss Wasserfall und zum Solheimajökull Gletscher. Der regen war an diesem Tag besonders heftig. Dauerregen ohne Ende in Sicht.









      Der Gletscher:






      Fabian hatte die gute Idee auf dem Rückweg am Standtflughafen Rejkavik noch einen Stopp einzulegen. Dort wurden wir tatsächlich von den ersten Sonnenstrahlen auf Island begrüßt. Eine tolle Szenerie die man dort hat:


















      Am dritten Tag Stand dann die Innenstadt auf dem Plan. Vorher aber nochmal am Cityairport fotografiert. Nun zeigten sich auch die kleinen Dash8-300:









      Nachdem wir durch die Einkaufsgassen geschlendert sind und gut zum Mittag Lamm gegessen haben ging es dann wieder Richtung Keflavik. Eigentlich wollte ich auch dort mal ein bisschen spotten. Leider waren die Lichtverhältnisse an der einzigen brauchbaren Fotoposition unbrauchbar, also weiter an die Küste:



      Mächtig rauhe See



      Ein Isländer darf natürlich in diesem Report auch nicht fehlen :=)



      Dann nochmal ein Anflug zum Airport versucht, die Kontraste waren besser. Die Position ist hier 63.992457, -22.632448 (Google Maps). Man sollte aber nicht permanent am Tor stehen, die Security war teils sehr freundlich teils aber auch sehr misstauisch und haben es nicht gerne gesehen, wann man direkt am Tor/Zaun stand.









      Am letzten Tag stand nochmal spotten in Keflavik und die Gegend in der Nähe erkunden auf dem Plan.



      Ein seltener Gast, es war wohl ein technisches Problem auf dem Weg nach Washington:












      Alle paar Tage kommt auch mal diese schicke rote Dash aus Grönland rüber:



      Auf denh Abstellflächen stand dieser Learjet:



      Dann nochmal das Mittagsloch mit Insel erkunden verbracht:






      Hier nochmal eine Geothermal-Area mit einer Quelle aus der Schwefelwasserstoff aus schießt:












      Dann nochmal eine letzte Runde zum Spotten:









      Die Hekla darf natürlich nicht fehlen:



      Und ein guter Bekannter stand diesmal auf der Abstellfläche:



      Vor unserem Rückflug um 00:45h hatten wir noch viel Zeit. Also entschlossen wir und kurzer Hand nochmal zur blauen Lagune zu fahren und mal zu schauen ob man vielleicht auch ohne Eintritt das türkise Wasser zu Gesicht bekommt. Eigentlich hatten wir auch vor dort einmal rein zu gehen, jedoch muss man inzwischen vorab online reservieren. Für unsere vier Tage war bereits alles im Vorfeld ausgebucht.


      Es gibt aber einen öffentlich zugänglichen Rundgang, was sich auf jeden Fall gelohnt hat. Es sieht so unwirklich aus:









      Danach ab richtig Flughafen. Mietwagen zurückgegeben, Koffer abgegeben und auf den Rückflug gewartet. Unserer Flieger kam auch pünktlich aus Friedrichshafen an. Alle Paxe sind über das Gate direkt ins Terminal ausgestiegen. Zunächst war dies auch unser Boarding-Gate. Aber kurz vor Boardingtime wechselte dies dann. Wir wurden dann mit dem Bus zum Flieger gefahren, der aber noch immer an der gleichen Position stand. Merkwürdig. Aber es war ein schöner Rückflug:



      Und als Abschluss gab es sogar Mitte August bereits mit langer Belichtungszeit aus dem Flieger ein ganz schwaches Nordlicht zu sehen, jedoch mit bloßem Auge kaum erkennbar, ein bisschen aufgehällt kann man es aber erkennen:



      Ich hoffe der Report hat euch gefallen. Wir sind zwar zeitweise sehr nass geworden und hätten uns besseres Wetter erhofft, hatten aber auch so unseren Spaß und konnten diese einmalige Landschaft genießen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Andreas Fietz ()

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